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AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Eine aeusserst ungewoehnliche Weihnacht
#1BeitragVerfasst: Fr 8. Jul 2011, 21:18 

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Im Jahre 1914 legten am Weihnachtstag hunderttausende britischer und deutscher Soldaten die Waffen nieder, ohne dass es von den Generalstaeben genehmigt war und feierten gemeinsam Weihnachten.
Einfache Soldaten beschlossen einen Waffenstillstand und kaempften nach Tagen nur widerwillig weiter, nachdem sie strenge Befehle erhalten hatten.
http://de.wikipedia.org/wiki/Weihnachtsfrieden_(Erster_Weltkrieg)


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#2BeitragVerfasst: Fr 8. Jul 2011, 22:51 

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Ruven, das ist in Deutschland auch heute noch eine sehr bekannte Begebenheit. Bild


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#3BeitragVerfasst: Sa 9. Jul 2011, 06:05 

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Gemaess meiner Erfahrung nicht fuer jeden, Klaus. Vor allem juengere Generationen kennen sich(in den meisten Laendern) kaum ueber die nahe Geschichte ihres eigenen Landes aus. Das moege daher stammen weil sie soviel mit PCs, Fernsehen ud vor allem mit der inhaltsreichen Gegenwart beschaeftigt sind, da bleibt nicht viel Zeit fuer Vergangenes.
Bei unserer Generation war das etwas anderes: Wir hatten das alles nicht und hatten Musse unser Allgemeinwissen zu entwickeln. Frage einmal juengere Menschen ueber den 1. WK aus. Bild


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#4BeitragVerfasst: Sa 9. Jul 2011, 12:46 

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Da muß ich dir allerdings recht geben, Ruven. Bild


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#5BeitragVerfasst: Sa 9. Jul 2011, 15:03 

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Ich weiß das auch. Meine Eltern haben es mir erzählt und es stand auch eine Geschichte die davon handelte in meinem Lesebuch.

Übrigens: 1. Weltkrieg. Ich habe schon als Kind "Nichts Neues im Westen" von Erich Maria Remarque gelesen. Das war nicht unbedingt kindgerecht. Aber ich habe es geradezu verschlungen.


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#6BeitragVerfasst: So 14. Aug 2011, 18:59 
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Wortesammel-Biene
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Hast Du mal die Verfilmung angeschaut? Solch einen grausamen Antikriegsfilm hatte ich vorher nie gesehen.


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#7BeitragVerfasst: Mo 15. Aug 2011, 18:30 

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Der WW1 begann mit den Schüssen von Sarajevo,
und auch der Weihnachtsfrieden ist mir bekannt.

Sicherlich, über WW2 wird in den Schulen mehr gelernt... oder steht zumindest mehr in den Unterrichtsplänen.

Die Zeit danach dann allerdings, Stalin-Note, Kalter Krieg, Mauerbau, Deutsche Teilung und Wiedervereinigung... da hapert es noch bei viel mehr Menschen. (mich eingeschlossen, denn als Jugendliche hat es mich nicht interessiert, ich habe keine Oberstufe besucht. Aber der Geschichts-Lehrer am Abendgymnasium, der war toll und mitreissend. Und so konnte ich meine Lücken nachträglich auffüllen)

Was versteht Ihr eigentlich unter der "jüngeren" Generation?
LG, ama
(die im gaaaanz alten MSN-EMS ne Zeitlang eine der Jüngsten war)


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#8BeitragVerfasst: Mo 15. Aug 2011, 18:40 

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Ueber den Ersten Weltkrieg und den Mauerfall habe ich in der Schule nichts gelernt
Immer nur Drittes Reich, Drittes Reich, Drittes Reich


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#9BeitragVerfasst: Mo 15. Aug 2011, 18:53 

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Klar, wenn man in D zur Schule gegangen ist,
kommt man nicht drumherum.
Bei mir fing das erst in Klasse 8 an, auch wenn man natürlich vorher schon ne Menge drüber wusste.

Bei meinem Älteren Sohn war das ab Klasse 5 der Gesamtschule ein jährlich wiederkehrendes Thema, immer in der Woche des Kriegsende-Gedenkens.
Ich fand das ehrlich gesagt ein wenig zu früh, angesichts der Grausamkeiten in jener Zeit.

Und mir kommt es so vor, als ginge es nicht nur um Fakten-Vermittlung, sondern immer auch unterschwellig darum, ein schlechtes Gewissen in den Kindern mit D-Herkunft zu festigen.
(Ich hab dieses national-schlechte Gewissen allerdings nicht... ich hab keinem was getan, meine Eltern haben keinem was getan, und meine Gross-Eltern waren zu jung,um irgendwem was zu tun... bzw. aufgrund der Verletzungen aus Weltkrieg 1 von allem befreit)


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#10BeitragVerfasst: Mo 15. Aug 2011, 19:24 

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5. und 6. Klasse wohnte ich noch nicht in Deutschland
Aber da hatten wir es auch schon ein mal als Thema

Jaa das Gefuehl habe ich auch ! Aber wirklich !
Man lernt zB nie was die Rote Armee schlimmes getan hat
Oder wie es in russischen Gulags zuging, All die Vergewaltigungen an deutschen Frauen
Oder das in Frankreich die meisten gefangenen deutschen Soldaten erschossen wurden, obwohl sie Gefangene waren und das kriegsrechtlich verboten war sie dann einfach zu töten

In der 5. und 6. Klasse fingen wir an Gedichte und bekannte Schriftsteller zu lernen
Und da wurde manchmal (von den Lehrern) gesagt Die besten Schriftsteller und die groeßten Erfinder kommen aus Deutschland (und Frankreich)
Und wieviele Deutsche in die Niederlande migriert sind und wieviele Niederlaender nach Deutschland
Dann komme ich nach Deutschland und hoere nichts mehr davon

Das hier ist ein sehr freies Land aber ich glaube es gibt drei Dinge die man hier muss: Ein schlechtes Gewissen haben, die USA toll finden weil die Deutschland befreit haben und die Politik von Isreal gut finden

Ich haette es schoen gefunden im Unterricht mehr ueber Geschichte zu lernen
16. und 17. Jahrhundert, groeßte Erfinder, Literatur, Luftschiffe, Jules Verne
Gibt doch soo viel interessantes


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#11BeitragVerfasst: Mo 15. Aug 2011, 21:23 
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in geschichte hab ich abgeschaltet- das einzig interessante war das leben am hofe ludwigs dem XIV....das hat uns der damalige lehrer recht anschaulich nahegebracht...und ich war froh, nicht in der zeit als adelige leben zu müssen.... :hello:

_________________
so is dat- so un nich anners.........


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#12BeitragVerfasst: Di 16. Aug 2011, 08:53 

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neugier hat geschrieben:
in geschichte hab ich abgeschaltet- das einzig interessante war das leben am hofe ludwigs dem XIV....das hat uns der damalige lehrer recht anschaulich nahegebracht...und ich war froh, nicht in der zeit als adelige leben zu müssen.... :hello:


Ging mir ähnlich mit dem Unterricht,
und ich dachte auch nur bei diesem Thema (louis 14):
igitt... Perücken über den verlausten, geschorenen Köpfen,
Parfüm gegen den Exkrement-Gestank... brrr...


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#13BeitragVerfasst: Di 16. Aug 2011, 11:45 
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Dreckig waren sie alle aber dem Adel gings gut: den ganzen Tag nichts zu tun ausser sich schick anziehen, Leckeres essen, ins Theater gehen, flirten, intrigieren, tanzen, ueber Literatur diskutieren, sozusagen das Leben einer ungewaschenen Paris Hilton. Bild Es gibt viele zeitgenoessische Berichte.

Der Bevoelkerung sonst, vor allem der Landbevoelkerung, ging es unwahrscheinlich dreckig mit Ausnahme einer duennen Schicht wohlhabender Buerger in den Staedten. Europaer lebten damals so wie heute die Bevoelkerung der dritten Welt.

Geschichte ist unwahrscheinlich spannend.


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 Betreff des Beitrags: Re: Eine aeusserst ungewoehnliche Weihnacht
#14BeitragVerfasst: Di 16. Aug 2011, 18:44 
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Wortesammel-Biene
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ruven hat geschrieben:
Im Jahre 1914 legten am Weihnachtstag hunderttausende britischer und deutscher Soldaten die Waffen nieder, ohne dass es von den Generalstaeben genehmigt war und feierten gemeinsam Weihnachten.
Einfache Soldaten beschlossen einen Waffenstillstand und kaempften nach Tagen nur widerwillig weiter, nachdem sie strenge Befehle erhalten hatten.
http://de.wikipedia.org/wiki/Weihnachtsfrieden_(Erster_Weltkrieg)


Ähnlich hatte es mein Onkel als deutscher Soldat in der damaligen Sowjetunion erlebt. Für eine Stunde herrschte Waffenstillstand, Verwundete wurden ausgetauscht, es wurden sogar gemeinsam mit den Sowjets Zigaretten geraucht, und nach Beendigung der Waffenruhe schossen sie wieder aufeinander. Bekloppte Welt damals.

Gruß
Blitz


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#15BeitragVerfasst: Di 16. Aug 2011, 21:35 

Highscores: 1
Ich hab den Eindruck, in diesen Dokus von NTV etc. über Geschichtsträchtiges wird soviel hinein interpretiert. Ob da irgendwer die Geschichte umschreiben will ? Kann ja ganz nützlich sein. :unknown:




Ich muss wieder:
:gre.guna5.2.gif:


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